Wichtiger Hinweis: Alle Ergebnisse sind vereinfachte Simulationen auf Basis der von Ihnen eingegebenen Annahmen. Die angegebenen Renditen sind Annahmen und stellen keine Prognose, Zusage oder Garantie für die zukünftige Wertentwicklung dar. Kapitalanlagen unterliegen Kursschwankungen und Verlustrisiken – die tatsächliche Entwicklung kann erheblich abweichen, auch Verluste sind möglich. Steuern und Kosten sind nicht bzw. nur vereinfacht („nach Kosten“) berücksichtigt. Dieses Tool dient ausschließlich einer Veranschaulichung und ersetzt keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.
* Topf 4 erhält den nach der Dimensionierung der Töpfe 1–3 verbleibenden Betrag und sorgt für die Entnahmen, nachdem die vorderen Töpfe aufgebraucht sind.
Die Intelligente Investmentrente ist ein browserbasiertes Planungstool für die Entnahmephase im Ruhestand. Es zeigt anschaulich, wie aus einer vorhandenen Anlagesumme – etwa aus ablaufenden Lebens- und Rentenversicherungen, Fondspolicen, bestehenden Depots, einem Hausverkauf, einer Abfindung oder einer Erbschaft – planbare, regelmäßige Entnahmen erzeugt werden, während das Geld weiterarbeitet. Grundlage ist das „Töpfe-Prinzip": Das Kapital wird auf mehrere Fonds-Bausteine mit unterschiedlichem Risiko- und Zeithorizont aufgeteilt.
Das Tool richtet sich an:
Zwei Reiter: „Investmentrente planen" (Töpfe-Konzept) und „Flexibler Entnahmerechner".
Töpfe-Prinzip: greifbare, animierte Darstellung der Töpfe auf dem Zeitstrahl.
Wählbare Topf-Anzahl: 2 bis 4 Töpfe, dynamisch aufgebaut.
Automatische Dimensionierung: die nötige Aufteilung ergibt sich aus Renditevorstellung, Entnahme und Phasen.
Renditeszenario & Börsencrash: Stresstests für vorsichtige, erwartete und optimistische Verläufe sowie einstellbare Kurseinbrüche.
Entnahme: konstant oder dynamisch steigend (Inflationsausgleich).
Vereinfacht „nach Kosten": ohne Steuerberücksichtigung; dient der Veranschaulichung.
Technik: läuft eigenständig im Browser (offline), tablet-tauglich, mit Druck-/PDF-Export.
Alle Ergebnisse sind vereinfachte Simulationen auf Basis der eingegebenen Annahmen. Angaben zu Renditen sind Annahmen und keine Prognose, Zusage oder Garantie für die zukünftige Entwicklung. Kapitalanlagen unterliegen Kursschwankungen und Verlustrisiken. Das Tool ersetzt keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.
Oben befinden sich zwei Reiter, mit denen zwischen den beiden Werkzeugen gewechselt wird. In beiden Reitern stehen die Eingaben links, die Ergebnisse (Kennzahlen, Grafiken, Tabellen) rechts. Alle Felder wirken sofort: Jede Änderung rechnet Kennzahlen, Animation und Diagramme unmittelbar neu. Beträge werden mit Tausenderpunkten dargestellt (z. B. 100.000). Die Oberfläche ist für die Bedienung am Tablet im Beratungsgespräch optimiert.
Dieser Reiter dimensioniert die Töpfe und stellt das Prinzip dar. Sie geben Anlagesumme, gewünschte Entnahme, Betrachtungszeitraum sowie je Topf eine Renditevorstellung und eine Phasendauer vor – das Tool berechnet daraus die benötigte Aufteilung und simuliert den gesamten Verlauf.
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Anlagesumme (€) | Das gesamte zur Verfügung stehende Kapital, das auf die Töpfe verteilt wird. |
| Geplante Entnahme pro Monat (€) | Der gewünschte monatliche Auszahlbetrag zu Beginn. |
| Entnahme-Verlauf | „konstant" (gleichbleibender Betrag) oder „dynamisch steigend". Bei dynamisch erscheint das Feld „Jährliche Steigerung (%)" (z. B. 2 % Inflationsausgleich). |
| Betrachtungszeitraum (Jahre) | Der dargestellte Zeitrahmen für Zeitstrahl, Animation und Diagramme. |
| Anzahl Töpfe | 2 bis 4. Die Eingabezeilen passen sich automatisch an. |
| Rendite % p.a. (je Topf) | Erwartete Wertentwicklung des Topfs nach Kosten. |
| Phase J. (je Topf) | Wie viele Jahre der Topf die Entnahmen tragen soll. Der letzte Topf* erhält den Rest und trägt anschließend weiter – daher ohne Phasenangabe. |
Oben rechts zeigt das Tool je Topf, welcher Betrag benötigt wird – in Euro und als Prozentsatz der Anlagesumme, mit Renditevorstellung und Anlagetyp. Reicht die Anlagesumme nicht aus, um die vorderen Töpfe für ihre Phasen zu füllen, erscheint eine deutliche Warnung mit dem Mindestbedarf.
| Kennzahl | Bedeutung |
|---|---|
| Entnahmen reichen | Wie lange die Entnahmen tragen – „dauerhaft", wenn der letzte Topf schneller wächst als entnommen wird, sonst die konkrete Dauer. |
| Summe Entnahmen | Die über den Zeitraum insgesamt ausgezahlten Beträge. |
| Restdepot / Depotwert | Verbleibendes Kapital am Ende bzw. der Depotwert nach dem Betrachtungszeitraum. |
| Rendite p. a. (IRR) | Die effektive Rendite des gesamten Zahlungsstroms (interne Zinsfußmethode). |
Unter den Kennzahlen wird ausgewiesen, nach wie vielen Jahren die einzelnen Töpfe geleert sind.
Die Töpfe stehen zu Beginn übereinander – sie starten gleichzeitig. Über „▶ Abspielen" oder den Schieberegler wandern sie über den Zeitstrahl: Der jeweils aktive Topf (orange umrandet) zahlt die Entnahmen und schrumpft, während die übrigen gemäß ihrer Renditevorstellung weiterwachsen. Die Topfgrößen sind maßstäblich zum jeweiligen Wert; neben der Jahresanzeige steht, aus welchem Topf gerade entnommen wird.
Das Liniendiagramm zeigt jeden Topf als eigene Linie – zunächst der Aufbau in den Wartejahren, dann der Rückgang in der Entnahmephase. Die kräftige orange Linie ist das Gesamtdepot (Summe aller Töpfe).
Mit „vorsichtig / Erwartung / optimistisch" lässt sich die Renditevorstellung stresstesten. Der „Puffer je Szenario-Stufe" (in %-Punkten) verschiebt die Renditen der späteren, risikoreicheren Töpfe: „vorsichtig" zieht ihn ab, „optimistisch" addiert ihn. Topf 1 bleibt unverändert.
Über „Börsencrash simulieren" lässt sich ein Kurseinbruch einstellen (bis zu zwei Crashs, jeweils mit Jahr und Rückgang in %). Der Einbruch trifft vor allem die risikoreicheren Töpfe – die Betroffenheit wird automatisch aus der Renditevorstellung abgeleitet und je Topf angezeigt. Nach dem Crash gleicht eine stärkere Erholung den Einbruch aus, sodass die durchschnittlich angenommene Rendite bis zum Ende gehalten wird.
Das Ergebnis vergleicht die Reichdauer mit und ohne Crash, das Verlaufsdiagramm zeigt Einbruch und Erholung. So wird sichtbar, warum in den ersten Jahren risikoarme Töpfe die Entnahmen tragen sollten: Ein früher Crash trifft die hinteren Aktien-Töpfe, die jedoch Zeit zur Erholung haben, während die sicheren vorderen Töpfe die Auszahlungen sicherstellen. Werden dagegen ausschließlich Aktienfonds für die Entnahmen herangezogen, belastet derselbe Crash den Plan deutlich stärker.
Ist „dynamisch steigend" gewählt, erscheint im Ergebnisbereich ein Balkendiagramm der monatlichen Entnahme je Jahr inklusive Start- und Endwert. Beim Überfahren eines Balkens mit dem Mauszeiger wird der genaue Betrag für das jeweilige Jahr angezeigt.
Ein eigenständiger Löser für die klassische Entnahmefrage: Vier Größen stehen in Beziehung – Startkapital, Entnahmedauer, Wertentwicklung und Entnahme. Sie markieren, welche Größe berechnet werden soll; die anderen drei geben Sie vor.
Über „mit / ohne Kapitalverzehr" wählen Sie die Rechenart. „Mit Kapitalverzehr" bedeutet, dass das Kapital über die Entnahmedauer planmäßig bis auf 0 aufgebraucht wird. „Ohne Kapitalverzehr" heißt, dass nur der laufende Ertrag entnommen wird und das Kapital erhalten bleibt; die Entnahmedauer dient dann als Betrachtungszeitraum.
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Auswahl (Punkt) | Der markierte Punkt bestimmt, welches Feld berechnet wird. Das Ergebnisfeld ist grau hinterlegt; die übrigen drei Felder sind Eingaben. |
| Startkapital (€) | Das eingesetzte Kapital. |
| Entnahmedauer (Jahre) | Zeitraum, über den entnommen wird (bei „ohne Kapitalverzehr" der Betrachtungszeitraum). |
| Wertentwicklung (% p.a.) | Angenommene Rendite nach Kosten. |
| Entnahme | Monatlicher oder jährlicher Auszahlbetrag – umschaltbar über das Auswahlfeld rechts. |
Rechts erscheinen die regelmäßige Entnahme, die gesamte Auszahlungssumme und der Gewinn (bzw. der erhaltene Depotwert im Modus „ohne Kapitalverzehr"). Das Verlaufsdiagramm zeigt den Depotwert und die kumulierten Auszahlungen. Die Übersichtstabelle listet für verschiedene Renditen die mögliche Entnahme – jeweils mit und ohne Kapitalverzehr – und hebt die eingestellte Rendite hervor.
Über „🖨 Drucken / als PDF speichern" öffnet sich der Druckdialog des Browsers; als Ziel wählen Sie „Als PDF speichern" oder einen Drucker. Im Ausdruck bleiben Rahmen und Farbflächen erhalten. Statt des interaktiven Animations-Standbilds erscheint eine statische Übersicht „Ablauf der Töpfe": die Töpfe am Start und danach zu jedem Übergabezeitpunkt jeweils der Stand der noch vorhandenen Töpfe – verbunden durch Pfeile.
Möchten Sie ohne die Kopf-/Fußzeile des Browsers drucken, deaktivieren Sie diese im Druckdialog unter „Weitere Einstellungen → Kopf- und Fußzeilen".
Für jeden vorderen Topf wird der Barwert der Entnahmen berechnet, die er in seiner Phase tragen soll – abgezinst mit der jeweiligen Renditevorstellung des Topfs und passend zur Monats-Konvention der Simulation (Entnahme am Monatsanfang, danach Verzinsung). Die Summe der vorderen Töpfe ergibt den Kapitalbedarf; der letzte Topf erhält den verbleibenden Betrag und trägt anschließend weiter.
Die Auszahlphase wird monatsgenau simuliert. In jedem Monat zahlt der aktive Topf die Entnahme, danach wachsen alle Töpfe mit ihrer monatlichen Rendite. Ist ein Topf leer, übernimmt der nächste. Da in Monatsschritten gerechnet wird, können die angezeigten Übergabezeitpunkte um bis zu einen Monat variieren.
„Mit Kapitalverzehr": Die Entnahme folgt der Annuitätenformel, sodass das Kapital am Ende der Laufzeit auf genau 0 sinkt; das Restguthaben wird währenddessen weiter verzinst. „Ohne Kapitalverzehr": Die mögliche Entnahme entspricht dem laufenden Ertrag (Kapital × Periodenzins), das Kapital bleibt erhalten. Alle vier Rechenrichtungen sind konsistent umkehrbar.
Die Crash-Betroffenheit je Topf wird aus der Renditevorstellung abgeleitet: Töpfe bis etwa 2 % gelten als risikoarm (kaum betroffen), höhere Renditen werden linear stärker getroffen bis zum vollen Rückgang beim risikoreichsten Topf. Nach dem Einbruch wird die Rendite so erhöht, dass ein Topf ohne Entnahmen bis zum Ende des Betrachtungszeitraums denselben Wert erreicht wie ohne Crash – die durchschnittliche Rendite bleibt also erhalten, nur der Verlauf ist gedrückt und holt danach auf.
Die ausgewiesene Rendite p. a. ist der interne Zinsfuß des gesamten Zahlungsstroms (Anlage, laufende Entnahmen, Restdepot) und wird numerisch bestimmt.
Warum bleibt das Depot bei manchen Eingaben „dauerhaft" erhalten?
Wenn der letzte Topf schneller wächst als entnommen wird, reichen die Entnahmen über den gesamten Betrachtungszeitraum hinaus. Das Tool weist dann „dauerhaft" aus und zeigt den Depotwert am Ende des Zeitraums.
Wie stelle ich weniger als vier Töpfe ein?
Über „Anzahl Töpfe" (2, 3 oder 4). Die Eingabezeilen, die Aufteilung, die Animation und alle Diagramme passen sich automatisch an.
Warum verschieben sich die Übergabezeitpunkte um wenige Wochen?
Die Simulation rechnet in Monatsschritten. Der Zeitpunkt, ab dem ein Topf eine Entnahme nicht mehr voll decken kann, kann daher um bis zu einen Monat von der eingestellten Phase abweichen.
Werden Steuern berücksichtigt?
Nein. Es wird vereinfacht „nach Kosten" gerechnet. Geben Sie Renditen als Netto-Renditen nach Kosten ein. Eine steuerliche Betrachtung ersetzt das Tool nicht.
Was bedeutet die Crash-Wirkung je Topf?
Der Prozentwert gibt an, wie stark der eingestellte Kurseinbruch den jeweiligen Topf trifft. Er wird automatisch aus der Renditevorstellung abgeleitet – risikoarme Töpfe werden kaum, risikoreiche voll getroffen.
Läuft das Tool ohne Internet?
Ja. Alle Grafiken und Berechnungen sind in der Datei enthalten; es werden keine externen Bibliotheken nachgeladen. Die HTML-Datei lässt sich lokal öffnen und am Tablet nutzen.
Warum weicht das Ergebnis von anderen Rechnern ab?
Unterschiede entstehen vor allem durch die Verzinsungsmethode (monatlich vs. jährlich), die Behandlung der Entnahme am Monatsanfang oder -ende sowie die vereinfachte Kosten-/Steuerbetrachtung.
Alle Ergebnisse sind vereinfachte Simulationen auf Basis der eingegebenen Annahmen. Die angegebenen Renditen sind Annahmen und stellen keine Prognose, Zusage oder Garantie für die zukünftige Wertentwicklung dar. Kapitalanlagen unterliegen Kursschwankungen und Verlustrisiken – die tatsächliche Entwicklung kann erheblich abweichen, auch Verluste sind möglich. Steuern und Kosten sind nicht bzw. nur vereinfacht („nach Kosten") berücksichtigt.
Dieses Tool dient ausschließlich einer Veranschaulichung und ersetzt keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Die Umsetzung erfolgt über einen Finanzanlagenvermittler in Zusammenarbeit mit der Invers GmbH.